Zahnriemenwechsel Kosten » Intervall · Dauer · Spartipps

Die durchschnittlichen Zahnriemenwechsel Kosten belaufen sich auf ca. 550 – 1150 Euro und setzen sich aus den Materialkosten für die Zahnriemen (70 – 200 Euro), die Kosten für Spannroller, Wasserpumpe und Riemenscheiben (80 – 250 Euro) und der benötigten Arbeitszeit (400 – 800 Euro) zusammen.

Die Zahnriemenwechseln Kosten variieren zudem je nach Automodell. Während ein Opel Corsa oder VW Polo / Golf sich eher im unteren Preisniveau befinden, liegt der Zahnriemen Austausch bei größeren Autos wie z.B. einer Mercedes S-Klasse, Opel Astra, Ford Focus, Audi A8 oder BMW 5er höher.

Was hoch fallen die Zahnriemenwechsel Kosten im Schnitt aus?

Material & TätigkeitPreis
Zahnriemen70 – 200 Euro
Spannroller, Wasserpumpe, Riemenscheiben80 – 250 Euro
Arbeitszeit400 – 800 Euro
Gesamt550 – 1150 Euro

Die aufgeführten Zahlen sind lediglich als Richtwerte zu verstehen, welche natürlich abweichen können.

Was beeinflusst die Kosten beim Zahnriemenwechsel?

Vier wichtige Faktoren bestimmen den Gesamtpreis für einen Zahnriemenwechsel:

1. Qualität des Zahnriemens

  • Markenprodukte sind deutlich langlebiger als günstige No-Name Teile.
  • Billige Zahnriemen können frühzeitig verschleißen oder reißen.
  • Ein gerissener Zahnriemen führt meist zum Motorschaden.
  • Qualitätsprodukte sind auf lange Sicht die bessere Wahl.

2. Fahrzeugtyp und Alter

  • Größere Motoren bedeuten höhere Material- und Arbeitskosten.
  • Neuere Fahrzeuge haben oft eng verbaute Motorräume.
  • Bei älteren Modellen ist der Zugang meist einfacher.
  • Die Arbeitszeit variiert stark je nach Bauart.

3. Wahl der Werkstatt

  • Die Preise schwanken regional sehr stark.
  • Vertragswerkstätten arbeiten bei neuen Modellen oft effizienter.
  • Freie Werkstätten sind bei älteren Autos meist günstiger.
  • Ein Preisvergleich mehrerer Anbieter lohnt sich immer.

4. Zusätzliche Arbeiten

  • Der Wechsel der Wasserpumpe ist oft sinnvoll.
  • Spannrollen sollten erneuert werden.
  • Umlenkrollen gehören zum Wartungsumfang.
  • Diese Zusatzarbeiten erhöhen zwar die Kosten, sparen aber langfristig Geld.

Auf Zahnriemen in Originalteilqualität achten!

Grundsätzlich ist aus Sicherheitsgründen immer zu Teilen in Erstausrüsterqualität zu raten. Deine Werkstatt wird wissen, welche Zahnriemen für welches Automodell geeignet sind. Allerdings schadet es nicht, selbst nachzufragen, um sich zu vergewissern, dass qualitative Markenware verwendet wird. Also stets auf Originalteilqualität setzen – dies erhöht die Lebensdauer und minimiert das Risiko eines Motorschadens.

Bekannte Hersteller von hochwertigen Zahnriemen sind u.a.:

Bosch – Contitech – Corteco – Dayco – Febi – Gates – Hella – Herth+Buss – Schaeffler – SKF

Was ist ein Zahnriemen und welche funktioniert hat er?

Der Zahnriemen ist ein Gummiriemen, der sich im Motorraum hinter den Antriebsriemen befindet. Seine Aufgabe ist es, die Kurbelwelle mit der Nockenwelle synchron zu halten, um das richtige Timing und die Funktionstüchtigkeit der Motorventile und des Motors sicherzustellen.

Der Zahnriemen verschleißt im Laufe der Zeit, so dass er ersetzt werden muss. Der Zahnriemen befindet sich in einem Schutzgehäuse des Motors und sollte im vom Hersteller empfohlenen Zeitraum gewechselt werden.

Welche Symptome deuten darauf hin, dass der Zahnriemen ausgetauscht werden sollte?

Der Zahnriemen sollte sofort gewechselt werden, wenn er typische Symptome aufzeigt wie:

  • ungewöhnliches Quietschen, welches nicht von den Bremsen ausgeht, sondern aus dem Motorraum kommt
  • der Wagen nicht mehr anspringt. Dies ist nämlich nicht möglich, wenn der Zahnriemen gebrochen ist

Ein Zahnriemen erzeugt in der Regel ein stark quietschendes Geräusch, bevor er ausfällt. Wenn der Zahnriemen bricht, verursacht er ein lautes Geräusch im Motor, da die Komponenten in dem Moment brechen. Der Motor wird ebenfalls abgeschaltet und kann nicht mehr gestartet werden.

So weit sollte es jedoch nicht kommen, weshalb eine regelmäßige Inspektion in einer Fachwerkstatt empfehlenswert ist

In welchem Zeitraum sollte ein Zahnriemen inspiziert oder ausgetauscht werden?

» ETWA ALLE 50.000 – 150.000 KM

Die empfohlenen Zeiträume variieren stark nach Hersteller, Modell und Baujahr deines Autos. Eine grobe Richtlinie wäre, den Zahnriemen alle 50.000 – 150.000 km oder alle 5 Jahre zu wechseln, je nachdem, was zuerst eintritt.

Der Zahnriemen ist aus Gummi gefertigt und bricht durch Hitze und Kontraktion im Motor ab. Auf der Unterseite des Riemens befinden sich Rillen, die den Motor synchronisieren und gut laufen lassen. Wenn sich diese Rillen abnutzen und verrutschen oder der Riemen sich dehnt, kommt es zu Problemen.

Zahnriemenwechsel Dauer: Wie lange braucht die Werkstatt?

» IM SCHNITT 2 – 8 STUNDEN

Wie lange die Werkstatt für den Zahnriemenwechsel braucht, hängt zum einen vom Fahrzeugtyp und der Motorgröße ab, zum anderen ob noch Zusatzarbeiten durchgeführt werden müssen wie z.b. ein Austausch der Wasserpumpe.

Entscheidend ist dabei, wie leicht zugänglich die einzelnen Komponenten sind. Hier punkten ältere Automodelle, da die Teile in der Regel nicht so eng verbaut wurden wie bei heutigen Fahrzeugen und der Mechaniker so leichter und schneller Teile ein- und ausbauen kann.

Bei neuen (und vor allem selteneren) Fahrzeugen kann es sein, dass eine Vertragswerkstatt schneller arbeitet, als eine freie Werkstatt, da sie über mehr modellspezifische Routine verfügen. Das lässt sich jedoch schwer pauschalisieren.

Darüber hinaus kann es auch bei älteren Fahrzeugen zu unvorhergesehenen Komplikationen kommen, etwa dann, wenn sich Teile unerwartet schwer lösen lassen. Damit die Zahnriemen wechseln Kosten in solchen Fällen nicht ansteigen, empfiehlt es sich, vorher einen Zahnriemenwechsel zum Festpreis mit der Werkstatt zu vereinbaren.

6 Spartipps, um deine Zahnriemenwechsel Kosten zu senken

  1. Die richtige Werkstatt wählen. Vertragswerkstätten arbeiten bei neuen Modellen oft schneller. Freie Werkstätten sind bei älteren Autos meist günstiger.
  2. Den Termin unter der Woche planen. Wochenenden und Ferienzeiten vermeiden. Notfallreparaturen sind immer teurer.
  3. Wasserpumpe gleich mitwechseln lassen. Der zusätzliche Arbeitsaufwand ist gering. Ein späterer Einzelwechsel kostet mehr.
  4. Auf Markenqualität achten. Billige Zahnriemen können schnell verschleißen. Die Folgekosten sind dann meist höher.
  5. Festpreis vereinbaren. Unerwartete Komplikationen einkalkulieren. Zusatzkosten vorher besprechen.
  6. Angebotsvergleich durchführen. Vergleiche mehrere Angebote regionaler Werkstätten und achte auch auf die Kundenbewertungen.